Rita-Lucia Schneider singt: Wie lange noch?


In der Werkausgabe von Christoph Buchwald ist der Text dieses Liedes („Wie lange noch“) nicht zu finden. Dafür aber auf dieser CD und auf einer von Teresa Stratas („The unknown Weill“) In der gleichnamigen Liedersammlung wurde es auch veröffentlicht. Rita-Lucia Schneider (Mezzosporan) singt das Lied, das 1943 oder 1944 entstanden ist, hier zu einfacher Klavierbegleitung.

Eine Antwort auf „Rita-Lucia Schneider singt: Wie lange noch?“

  1. WIE LANGE NOCH

    Ich will’s dir gesteh’n:
    Es war eine Nacht,
    Da hab‘ ich mich willig dir hingegeben,
    Du hast mich gehabt, mich von Sinnen gebracht,
    Ich glaubte, ich könnte nicht ohne dich leben.

    Du hast mir das Blaue vom Himmel versprochen,
    Und ich habe dich wie ein Vater gepflegt.
    Du hast mich gemartert, hast mich zerbrochen,
    Ich hätt‘ dir die Erde zu Füßen gelegt.

    Sieh mich doch an!
    Wann kommt der Tag, an dem ich dir sage: Es ist vorbei!
    Wann kommt der Tag, ach der Tag, nach dem ich bange?
    Wie lange noch? Wie lange noch? Wie lange?

    Ich hab dir geglaubt,
    Ich war wie im Wahn
    Von all deinen Reden, von deinen Schwüren;
    Was immer du wolltest, das hab ich getan;
    Wohin du auch wolltest, da ließ ich mich führen.

    Du hast mir das Blaue vom Himmel versprochen,
    Und ich, ach ich hab‘ nicht zu weinen gewagt.
    Doch du hast dein Wort, deine Schwüre gebrochen,
    Ich habe geschwiegen und hab‘ mich geplagt.

    Sieh mich doch an!
    Wann kommt der Tag, an dem ich dir sage: Es ist vorbei!
    Wann kommt der Tag, ach der Tag, nach dem ich bange?
    Wie lange noch? Wie lange noch? Wie lange?

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