Schlagwort-Archive: Exil

Marthe Kauer erinnert an eine Lesung Mehrings in der Katakombe

Walter Mehring Wir freuten uns, den Dichter Walter Mehring 1956 in der Katakombe begrüssen zu dürfen. Er verdiente es, ein echter Poet genannt zu werden. Er sagte uns, dass er «nie mit schiefem Seitenblick auf Glanz und Ruhm der Literaturgeschichte» … Weiterlesen

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PEM: WALTER MEHRING MACHT EIN GEDICHT AUF MICH

WALTER MEHRING MACHT EIN GEDICHT AUF MICH Nichts ist schwerer, als einen Artikel über sich selbst zu schreiben; aber in diesem Falle lohnt es sich. Wenn ich es nämlich nicht tue, so geht ein Gedicht verloren, das zu den  literarischen … Weiterlesen

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Die geplatzte Hochzeit von Walter Mehring und Ilse Winter in Paris

„Schon im Sommer 1933 sind alle Berliner Theater unter neuer Leitung und viele jüdische Schauspieler und Regisseure arbeitslos. Ilse hört Schlimmes, fürchtet sich und beschließt, nach Paris zu fahren, wo sich schon viele Freunde aufhalten, auch Walter Mehríng, der seit … Weiterlesen

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Österreich debattiert 1934 über „richtige“ Literatur

GEGEN DEN LITERARISCHEN AUSTROMARXISMUS. Nach der sieghaften Niederkämpfung des militärischen und politischen, muß nunmehr auch die Ueberwindung des intellektuellen Austromarxismus erfolgen, der, zwar nicht aus eigenem, nicht kraft seiner selbst, sondern ausschließlich vermöge der ihn tragenden politischen Macht eine ihm nie gebührende Geistesherrschaft erlangt … Weiterlesen

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Walter Mehring unterstützt Erika Mann mit Sarkasmus

New York, 20.4.1944 Hotel Park Plaza Verehrte Erika Mann: gestatten Sie mir, Ihnen auf Ihre „Ablehnung“ – folgende Entgegnungen zu senden: 1) Sie sind nicht objektiv genug … 2) Haben Sie vergessen, daß auch Hans Sachs, die Marlitt und der … Weiterlesen

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Walter Mehring stellt Erika Mann eine Rechnung

25.8.1934 Teuerste E.M. Ausrufungszeichen Aus Ihren werten Mustern hab ich mir das tapfere Schneiderlein ausgesucht und sende ich Ihnen selbes gleich zur Anprobe. Mit dem Schneiderlein ist natürlich ….. gemeint, was ich energisch ableugne, weil es ganz unpolitisch ist. Ich habs meiner … Weiterlesen

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Verbotene und geförderte Literatur der Nazis 1936

IN DEUTSCHLAND VERBOTEN Wir legen wieder einmal eine Liste der im Dritten Reich verbotenen ausländischen Druckschriften vor. Sie umfaßt diesmal die Zeit vom 8. Jänner bis 29. Februar. Die 30 Verbotsnummern verteilen sich auf 12 Länder, und zwar entfallen auf die Schweiz … Weiterlesen

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„Der Christliche Ständestaat“ empfiehlt „Müller, Chronik einer deutschen Sippe“

MÜLLER, Die CHRONIK EINER DEUTSCHEN SIPPE, von Walter Mehring, Verlag Gsur & Co., Wien. Ein Buch, das einer weder auf österreichischem, noch auf katholischem Boden heimischen,  ja vielleicht allzusehr vernachlässigten Spezies angehört: der des satirischen Romans. Diese Vernachlässigung ist kein Zufall, sondern sie … Weiterlesen

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„Die Neue Weltbühne“ lobt „Und Euch zum Trotz“

Chansons zum Trotz Vergriffen. Bescblagnahmt. Verboten. Verbrannt. Diese vier Worte kennzeichnen das Schicksal der Lieder, Gedichte und Balladen Walter Mehrings. Es ist deshalb zu begrüssen, dass der Verlag des Europäischen Merkur in Paris mit der vorliegenden Auslese aus dem Mehringschen Schaffen den „guten … Weiterlesen

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Der Christliche Ständestaat empfiehlt „Die Nacht des Tyrannen“

„DIE NACHT DES TYRANNEN“, Roman von Walter Mehring. Verlag Oprecht, Zürich. Auf knappen 120 Seiten zusammengeballt und in einem eigenartigen, kraftvoll-unmittelbaren und dabei von Ironie geladenen Stil dargestellt, spielt sich hier zwischen Wirklichkeit und Fiebertraum das Leben eines Diktators ab. Zwischen Wirklichkeit und Fiebertraum, … Weiterlesen

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