1941 bis 1945

Hier entsteht ein Lebenslauf Walter Mehrings, in dem biografische und bibliografische Daten chronologisch gesammelt werden. Hinweise und Ergänzungen sind herlich willkommen (info@walter-mehring.info).

1941
– Mehring hilft Varian Fry vom „American Rescue Comitte“, um Freunden und Bekannten die Flucht in die USA zu ermöglichen.
– 3. Februar: Auf dem Frachter „Wyoming“ verlässt Mehring Marseille mit einem Visum von Varian Fry.
21. Februar: Die „Wyoming“ legt auf der Insel La Martinique an.
26. Februar: Mehring fliegt weiter nach New York.
5. April: Mehring nimmt seine Arbeit bei MGM (Metro Goldwyn Meyer) als Drehbuchautor auf. Er hat einen von Thomas Mann vermittelten Vertrag für ein Jahr.
2. Mai: Mehring nimmt an der Feier zum 70. Geburtstag von Heinrich Mann bei Salka und Bertold Viertel teil.
16. Mai: Mehring ist zum Tee bei Thomas Mann eingeladen.
15. November: Künstlerabend des deutsch-jüdischen Clubs „New World Club“. Es treten auf: Blandine Ebinger, Bruno Frank, Fritz Kortner, Walter Mehring und andere.

1942
– 24. Januar: 2. Künstlerabend im „New World Club“ mit Walter Mehring und anderen.
– 4. April: Die Arbeit bei MGM endet. Walter Mehring zieht nach New York.
– „Timoshenko. Marshal of the Red Army“, ein journalistisches Porträt des Sowjet-Marschalls erscheint in den USA (wahrscheinlich ist das Buch aber nicht von Walter Mehring)
– Im Herbst arbeitet er als Dramaturg für das Deutsche Theater in New York. –>
– „Das Dreigestrichene Fis“ und „Der Freiheitssender“ entstehen für die Rundfunk-Sendereihe „We fight back“.

1943
– Die französische Malerin Marie-Paule Tessier und Walter Mehring heiraten in New York.
– April: Die Gruppe „We fight back“ lädt zu einer Veranstaltung, bei der Mehring die szenische Bearbeitung in Deutsch des Hörspiels „They Burned the Books“ von Stephen Vincent Benet übernimmt.

1944
– Der Lyrikband „No Road Back – Kein Weg zurück“ erscheint in den USA.
– Dezember: Nachdem im selben Jahr schon ein Antrag auf Einbürgerung in die USA wegen kommunistischer Tendenzen abgelehnt worden war, stellt Mehring einen zweiten. Da Leopold Schwarzschild bescheinigt, dass er nie Kommunist gewesen sei, wird diesem stattgegeben.

1945
– George Grosz hilft Mehring immer wieder beim Überleben. Ohne weitere Einkünfte lebt er in großer Armut.

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